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Interkultur Ruhr Home

Idee:

Das Leben zwischen den Kulturen hat Tradition im Ruhrgebiet. Seit Jahrhunderten lebt die Region von und mit der Zuwanderung. Migration ist eine allgegenwärtige Bewegung, und das Nebeneinander und Miteinander verschiedener Lebenswelten bestimmt den Alltag – hier im Ruhrgebiet sowie in ganz Europa und als globale Wirklichkeit. Wie leben wir hier und heute, in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft?

Interkultur Ruhr geht im Grenzterritorium von Kunst und sozialer Praxis auf Reisen: Das Projekt untersucht im ersten Programmzyklus (seit 2016) aktuelle Praktiken von Migration und Gesellschaft. Mit vielen verschiedenen Partnern aus Kunst, Soziokultur, Bildung und Politik arbeiten und forschen die Beteiligten an Formen einer diversen Gemeinschaft. Die Unterstützung bestehender Initiativen gehört dabei ebenso zum Programm wie die Planung neuer Vorhaben und die kritische Begleitung von Projekten und Institutionen.

Interkultur Ruhr fragt nach dem Migrantischen in uns allen. Das kuratorische Team begreift die Idee von „Interkultur“ als Chance, Erfahrungen sichtbar zu machen, die Menschen mit sehr unterschiedlichen Geschichten, Berufen und Haltungen gemeinsam sind. Durch diese geteilten Erfahrungen wollen wir zu einer Gesellschaft der Vielheit gelangen, in der andere Werte entstehen können als rein ökonomische, und ein anderes Miteinander. Wir gehen von der Konstruiertheit jeder Identität aus, davon, dass „Kultur" immer etwas ist, das zwischen vielen verschiedenen Akteuren neu verhandelt wird, sich verändert – auch und gerade im Ruhrgebiet, das sich stets neu erfunden hat, wo sich schon immer viele verschiedene Kulturen, Bräuche, Sprachen, Lebensweisen durchmischt haben.

Interkultur Ruhr ist ein Projekt des Regionalverbands Ruhr (RVR) und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Nachhaltigkeitsvereinbarung zur europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010.

Kuratorische Leitung: Johanna-Yasirra Kluhs, Fabian Saavedra-Lara

Fachbeirat: Sineb El Masrar, Daniela Milutin, Dietmar Osses, Glaucia Peres da Silva, Vivian Perkovic, Apostolos Tsalastras, Haci-Halil Uslucan

News:

Pizza Pangaea: Aktion in fünf Städten des Ruhrgebiets

Dokumentation des 6. Netzwerktreffens Interkultur Ruhr in Witten: DO IT YOURSELF!

Social Stream:

Kalender:

Archiv Sprichwortspiel
16.11.2018
Wir sind Nachbarn
Wir sind mehr als Daten
23.11.2018
Junges Ensemble Ruhr
24.11.2018
art at work

Notizen:

Nina Selig im Interview

Wenn Nina Selig Fragen zum endstation.club beantwortet, muss sie nicht lange nachdenken. Das hat sie längst getan. Sie tut es immer wieder, ständig, auch im Austausch mit Kolleg*innen und anderen Institutionen. Nina Selig leitet das endstation.kino, das in der Selbstbeschreibung ein Ort für und von vielen ist. Und eben diese Offenheit wird im endstation.club erprobt.

Inter - Design als (interkultureller) Prozess

Inter Logos

Wie kann man ein Logo entwickeln, das der transitorischen Identität der interkulturellen Praxis selbst und dem gleichnamigen Kulturprogramm im Ruhrgebiet entspricht? Manuel Bürger initiierte einen Workshop, in dem gemeinsam mit neuen und weniger neuen Bewohner*innen des Ruhrgebiets ein erstes Set von Logos erarbeitet wurde. Von Beginn an suchte das Team nach Möglichkeiten, das Auftreten von Interkultur Ruhr in der Öffentlichkeit als Gasthaus zu praktizieren - für verschiedene Sprachen und Begegnungen mit diversen Formen und Positionen...

Social Stream: