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Notizen

Aşure-Kochen mit Gönül, Şişe, Bilor und Rosa Feride

Der Interkulturelle Kalender feiert die einzigartige Vielfalt des Ruhrgebiets. Mit der Sonderedition des Jahres 2020 stellen wir jeden Monat interkulturelle Akteur*innen vor und laden zu Veranstaltungen an besonderen Orten ein. Im August geht es um religiöse Vielfalt in NRW: Fabian Saavedra-Lara hat mit Dr. Jens Schlamelcher vom Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr Universität Bochum gesprochen.

Der Förderfonds Interkultur Ruhr wird neu aufgelegt. Auch 2020 werden künstlerische, soziokulturelle und interdisziplinäre Initiativen unterstützt, die praktische Visionen für ein bereicherndes interkulturelles Zusammenleben im Ruhrgebiet entwickeln und sich für ein solidarisches Miteinander einsetzen. Neue Förderanträge können ab 1. August eingereicht werden.

Im Interkulturellen Kalender 2020 hatte die alevitische Gemeinde Essen im Februar zusammen mit Interkultur Ruhr zum Ende der Hızır Fastenzeit eingeladen. Der Podcast des Interkulturellen Kalenders bietet allen, die nicht dabei waren, die Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren.

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Ab sofort ist die Dokumentation zum Förderfonds Interkultur Ruhr 2019 zum Download verfügbar. Mit Mitteln des Regionalverbandes Ruhr und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wurden im letzten Jahr zum vierten Mal in Folge knapp 40 Projekte im Ruhrgebiet unterstützt.

Feier zur ersten Lehrrede des Buddhas, Buddhistisches Zentrum Essen

Am 9. Juli 2020 konnte zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Auflagen wieder eine Veranstaltung aus dem Interkulturellen Kalender des Ruhrgebiets stattfinden: Das Buddhistische Zentrum Essen lud zur gemeinsamen Meditation und Feier zur ersten Lehrrede des Buddhas ein. Da die Anzahl der Besucher stark begrenzt war, wurde das Event zusätzlich online übertragen. Im Podcast spricht Olga Felker mit Dharmadeva, der sein Leben der buddhistischen Lehre widmet und Mitglied des buddhistischen Zentrums ist.

Bahái-Gemeinde im Haus der Andacht von Europa in Langenhain

Im Interkulturellen Kalender 2020 hatte die Bahái-Gemeinde Essen zusammen mit Interkultur Ruhr am 28. April zum Ridván-Fest eingeladen. Bei diesem Fest wird die Gründung des Bahaitum durch Bahá’u’llah gefeiert, der 1863 im Garten Ridván bei Bagdad verkündete, der neue Religionsstifter dieser Zeit zu sein. Im Podcast spricht Olga Felker mit Ralf Mühlschlegel, Mitglied des Geistigen Rates der Bahái in Essen und seiner Frau Dr. Roya Schayani-Mühlschlegel.

Familie in der RIWETHO-Arbeiter*innensiedlung in Oberhausen

Der Interkulturelle Kalender feiert die einzigartige Vielfalt des Ruhrgebiets. Mit der Sonderedition des Jahres 2020 stellen wir jeden Monat interkulturelle Akteur*innen vor und laden zu Veranstaltungen an besonderen Orten ein. Im Juli steht die RIWETHO Arbeitersiedlung in Oberhausen im Mittelpunkt: Fatma Uzun hat mit Anwohner*innen gesprochen.

Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel, Hamm

Für den 28. Juni hatte die Hinduistische Gemeinde Deutschland im Interkulturellen Kalender 2020 dazu eingeladen, das Haupttempelfest in Hamm-Uentrop zu besuchen. Dieses kann leider nicht wie geplant stattfinden. Im Podcast spricht Olga Felker mit dem Oberpriester Siva Sri Arumugam Paskarakurukkal und seiner Tochter Malikarchchuna Paskaran.

Haft Sin. Foto: Olga Felker

Im Interkulturellen Kalender 2020 hatten Houssein Khorrami und Interkultur Ruhr am 20. März zu Newroz in den Orient Saal des Kulturzentrums Essen eingeladen. Die geplante Großveranstaltung mit verschiedenen Bands und iranischen Spezialitäten musste leider abgesagt werden. Im Podcast zum Interkulturellen Kalender spricht Olga Felker mit Unternehmer, Mitglied des Essener Integrationsrats und Gründer von Aserbaidschanisches Haus e.V. über Newroz.

Nursel Kayikci und Pater Oliver

Der Interkulturelle Kalender feiert die einzigartige Vielfalt des Ruhrgebiets. Mit der Sonderedition des Jahres 2020 stellen wir jeden Monat interkulturelle Akteur*innen vor und laden zu Veranstaltungen an besonderen Orten ein. Im Juni steht das Sozialpastorale Zentrum Petershof in Duisburg-Marxloh im Mittelpunkt: Johanna-Yasirra Kluhs im Gespräch mit Sylvia Brennemann.

Zutaten für Thieboudienne

Im Interkulturellen Kalender 2020 hatten Abdou Diamé und Interkultur Ruhr am 23. Mai 2020 zum senegalesischen Fastenbrechen ins Consol Theater Gelsenkirchen eingeladen. Die geplante Veranstaltung mit Livemusik, DJ-Set und kulinarischen senegalesischen Köstlichkeiten musste leider abgesagt werden. Im Podcast zum Interkulturellen Kalender spricht Olga Felker mit Abdou darüber, was es mit den Besonderheiten des Fastenbrechens im Senegal auf sich hat.

Tag der Befreiung

DIE VIELEN NRW rufen dazu auf, den 8. Mai als “Tag der Befreiung vom Faschismus” zum Anlass zu nehmen, sich mit den immer noch spür- und sichtbaren Auswirkungen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen. Wir haben den Historiker Dr. Ulrich Opfermann gebeten, uns Einblick zu geben in seinen aktuellen Forschungsstand zu Geschichten des Widerstands in der Zeit von 1933–45 in unter als Sinti und Roma geführten Ruhrgebietler*innen.

Abendessen bei der Familie Diamé, Teranga Bochum e.V.

Der Interkulturelle Kalender feiert die einzigartige Vielfalt des Ruhrgebiets. Mit der Sonderedition des Jahres 2020 stellen wir jeden Monat interkulturelle Akteur*innen vor und laden zu Veranstaltungen an besonderen Orten ein. Im Mai stehen Technocandy und der Arbeitskampf um eine Anti-Rassismus-Klausel in Theaterverträgen im Mittelpunkt: Johanna-Yasirra Kluhs im Gespräch mit Banafshe Hourmazdi, Golschan Ahmad Haschemi und Aurora Rodonò.

Eröffnungsrede Anatolpolitan

Diese Notiz ist eine Çare-Version im HomeOffice der Akkordarbeit. Care-Arbeit, davon ist zurzeit viel zu lesen und zu hören. Ich muss dabei auch an Çare denken, mit dem türkischen Ç (tsch (tschüss)): heißt Heilmittel, aber eben auch Lösung und Ausweg. Ne çare?: was lässt sich schon dagegen machen? / wohl oder übel...

Myuslyum Asan und Silvana Gashi, Romano Drom, Hagen

Der Interkulturelle Kalender feiert die einzigartige Vielfalt des Ruhrgebiets. Mit der Sonderedition des Jahres 2020 stellen wir jeden Monat interkulturelle Akteur*innen vor und laden zu Veranstaltungen an besonderen Orten ein. Im April steht Romano Drom in Hagen im Mittelpunkt: Johanna-Yasirra Kluhs im Gespräch mit Myuslyum Asan.

Ihr arbeitet weiter – vielleicht sogar mehr als zuvor und unter noch weniger klaren finanziellen Bedingungen. Die aktuelle Situation lässt erkennen, dass migrantisierte Körper einen Großteil der noch sichtbaren Arbeit verrichten. Sei es als Verkäufer*innen, Pfleger*innen, Logistikdienstleister*innen, ...

Julia Nitschke und Eva Busch im atelier automatique, Bochum

Der Interkulturelle Kalender feiert die einzigartige Vielfalt des Ruhrgebiets. 2020 stellen wir jeden Monat interkulturelle Akteur*innen vor und laden zu Veranstaltungen an besonderen Orten ein. Im März steht das atelier automatique in Bochum im Mittelpunkt: Johanna-Yasirra Kluhs im Gespräch mit Eva Busch und Julia Nitschke über die Ausstellung “Emanzenexpress - Gemeinsam sind wir gemeiner” und den Internationalen Frauentag 2020.

Bridget Ngencho Fonkeu, Ahmad Zedan, Omar Mohamad, Muheez Kukoyi, Delphine Ydi, Silent University, Mülheim an der Ruhr. Foto: Fatih Kurceren

Der Interkulturelle Kalender feiert die einzigartige Vielfalt des Ruhrgebiets. Mit der Sonderedition des Jahres 2020 stellen wir jeden Monat interkulturelle Akteur*innen vor und laden zu Veranstaltungen an besonderen Orten ein. Im Februar steht die Silent University Ruhr im Mittelpunkt, ein Treffpunkt für geflüchtete Akademiker*innen, die ihre Expertise pflegen und weitergeben wollen. Eines der großen Themen, die hier verhandelt werden, ist die Multilingualität.

Mehmet Bingöllü

Der Interkulturelle Kalender feiert die einzigartige Vielfalt des Ruhrgebiets. 2020 stellen wir jeden Monat interkulturelle Akteur*innen vor und laden zu Veranstaltungen an besonderen Orten ein. Im Januar steht Mehmet Bingöllü im Mittelpunkt, der seit den frühen 1980er Jahren in Eigenregie einen Interkulturellen Kalender des Ruhrgebiets herausgibt.

Förderfonds Interkultur Ruhr 2019

Der Förderfonds Interkultur Ruhr 2019 ist ausgeschöpft. Wie war das Förderjahr? Welche Projekte wurden gefördert und welche Termine dürfen wir nicht verpassen?

Der in Mülheim ansässige sudanesische Künstler Mohamed Altoum war beim Afro Ruhr Festival 2019 zu Gast. Johanna-Yasirra Kluhs hat mit ihm gesprochen.

Thomas Engel spricht mit Konstantinos Andrikopoulos vom Ensemble Paradoxon über Geschichte und Gegenwart des Rebetiko.

Podium "Von Rassismus wurde nicht gesprochen"

Ein Bericht von Ceren Türkmen und Bengü Kocatürk-Schuster zur Podiumsdiskussion "Von Rassismus wurde nicht gesprochen!" mit der Initiative DU 1984 über Rassismus, rechte Gewalt und selbstorganisierte Aufklärung am 14.06.2019 im Blue Square in Bochum.

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Künstlerisches, soziokulturelles und interdisziplinäres Schaffen findet sich in allen Teilen des Ruhrgebiets – nicht nur in urbanen Ballungsräumen auf der Ost-West-Achse. Dafür interessiert sich das Team Interkultur Ruhr und bietet Kennenlernveranstaltungen und Informationen zu Fördermöglichkeiten in Moers, Hagen und Recklingshausen an.

Postkoloniale Perspektiven im Ruhrgebiet. Ein Arbeitstreffen mit Natasha A. Kelly

Bericht von Megha Kono-Patel und Miriam Yosef über das Arbeitstreffen des Netzwerks Interkultur Ruhr im Januar 2019 im atelier automatique in Bochum mit der Kommunikationssoziologin, Autorin, Kuratorin und Dozentin Natasha A. Kelly zum Thema „Postkoloniale Perspektiven im Ruhrgebiet“.

Postkoloniale Perspektiven im Ruhrgebiet. Ein Arbeitstreffen mit Natasha A. Kelly

Bericht von Mira Anneli Naß über das Arbeitstreffen des Netzwerks Interkultur Ruhr im Januar 2019 im atelier automatique in Bochum mit der Kommunikationssoziologin, Autorin, Kuratorin und Dozentin Natasha A. Kelly zum Thema „Postkoloniale Perspektiven im Ruhrgebiet“.

Förderfonds Interkultur Ruhr 2019

Der Förderfonds Interkultur Ruhr wird neu aufgelegt. Unterstützt werden vor allem künstlerische, soziokulturelle und interdisziplinäre Initiativen, die kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede pflegen, sich gegen Diskriminierungen behaupten und an einem solidarischen Miteinander arbeiten. Senden Sie uns Ihre Projektidee!

Die Dokumentation der im Jahr 2018 geförderten Projekte ist erschienen: Mit Mitteln des Regionalverbandes Ruhr und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wurden im letzten Jahr zum dritten Mal in Folge über 40 interkulturelle Projekte im Ruhrgebiet unterstützt.

cafe kosmos

Betty Schiel über Café Kosmos – Reinszenierungen von Realität im regionalen Familienfilm im Rahmen des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln 2019.

RUHRORTER

Eine dauerhaft veränderte, transkulturelle Theaterlandschaft in Deutschland – diese Utopie verfolgt ein neues Netzwerk, das sich vom 21. bis 24. März 2019 zum bundesweiten Arbeitstreffen „Post-Heimat – Encounter #2“ am Theater an der Ruhr trifft.

welcome to pangaea 2

Die Hälfte unserer gemeinsamen Reise durch die interkulturellen Landschaften des Ruhrgebiets liegt hinter uns. Wir freuen uns auf eine Zukunft mit Euch in Pangaea Ultima!

Kulturkonferenz Ruhr 2018: Kübra Gümüşay

Bei der 7. Kulturkonferenz Ruhr, die im September 2018 nach Kulturorten für eine Metropole der Vielfalt fragte und sich mit der Zukunft kultureller Räume und Institutionen befasste, hat Kübra Gümüşay uns und viele Gäste mit ihrem Impulsvortrag stark beeindruckt. Zum Jahresabschluss und als Blick nach vorne ein Auszug aus ihrer Rede zum Nachlesen.

Kulturkonferenz Ruhr 2018: Diskussionsrunde zum Thema "Kunst und Wissen diversifizieren"

Alexis Rodríguez Suárez begleitet das Programm von Interkultur Ruhr seit Jahren als Freund und Kollege. Als kritischer Beobachter war er zur Kulturkonferenz Ruhr 2018 eingeladen. Dort begegnete er einigen bekannten Gesichtern, lernte aber auch eine Reihe neuer Personen, Institutionen und Projekte kennen. Sein Bericht steht zum Download zur Verfügung. Einen Auszug seiner Reflexionen lesen Sie hier.

Nina Selig im Interview

Wenn Nina Selig Fragen zum endstation.club beantwortet, muss sie nicht lange nachdenken. Das hat sie längst getan. Sie tut es immer wieder, ständig, auch im Austausch mit Kolleg*innen und anderen Institutionen. Nina Selig leitet das endstation.kino, das in der Selbstbeschreibung ein Ort für und von vielen ist. Und eben diese Offenheit wird im endstation.club erprobt.

Justin Fonkeu, Bridget Fonkeu, Niklas Tijé-Dra

Das Programm der Kulturkonferenz Ruhr 2018 wird von Interkultur Ruhr gestaltet zum Thema „Kulturorte für eine Metropole der Vielfalt? Zur Zukunft kultureller Räume und Institutionen“. Im Vorfeld der Veranstaltung stellen wir einige der Referenten vor. Bridget Fonkeu nimmt an der Arbeitsgruppe „Kunst und Wissen diversifizieren“ teil. Sarah Heppekausen hat mit ihr, mit Justin Fonkeu und mit Niklas Tijé-Dra in der Silent University in Mülheim an der Ruhr gesprochen.

Das Programm der Kulturkonferenz Ruhr 2018 wird von Interkultur Ruhr gestaltet zum Thema „Kulturorte für eine Metropole der Vielfalt? Zur Zukunft kultureller Räume und Institutionen“. Im Vorfeld der Veranstaltung stellen wir einige der Referent*innen vor.

Filmstill von Jürgen Becker

Für das Projekt "Schmelztiegel Ruhrgebiet – Alltag schreibt Geschichte" hat Interkultur Ruhr Schmalfilme der 1940er – 1990er-Jahre aus privaten Beständen gesammelt, die das Leben und Ankommen im Ruhrgebiet dokumentieren. Jürgen Becker aus Essen-Borbeck, der in den 1970er-Jahren mit der Super8-Kamera im Stadtteil unterwegs war, im Gespräch.

Reise durch Pangaea

Wolfgang Kienast ist für Interkultur Ruhr durchs Ruhrgebiet gefahren, um fünf Pizzerien und Pizzabäcker*innen zu porträtieren, die an der Aktion "Pizza Pangaea" teilnehmen. Auf der Reise hat er seine Eindrücke und Gedanken notiert.

2017 gründete Thomas Lehmen ausgehend vom Projekt “Brauchse Jobb? Wir machen Kunst” die Kunstwohnung in der Oberhausener Gustavstraße. In diesem Jahr richtet der kleine Betrieb, in dem Arbeitssuchende zu bezahlten Kunstarbeiter*innen werden, eine temporäre Dependance in der Innenstadt von Alt-Oberhausen ein. Thomas Lehmen berichtet, wen man dort so trifft.

Critical media literacy through making media

Am 15. Juni 2018 geht es beim Netzwerktreffen Interkultur Ruhr im [....] raum / Witten in drei Workshops um digitale Kultur und Diversität, kritische Medienbildung und -produktion. Kann der kreative, selbstermächtigende Umgang mit digitalen Medien nach dem "Do it yourself"-Prinzip ein Schlüssel für die gesellschaftliche Teilhabe junger Migrant*innen sein?

Interkultur Ruhr Förderfonds 2018

Bereits im dritten Jahr unterstützt der Förderfonds Interkultur Ruhr künstlerische, soziokulturelle und interdisziplinäre Initiativen, die praktische Visionen für ein bereicherndes interkulturelles Zusammenleben im Ruhrgebiet entwickeln. Neue Förderanträge können ab sofort eingereicht werden.

YOUNGSTERS Reporter in der Ausstellung "Afro-Tech and the Future of Re-Invention"

Die Jugend-Reporter der YOUNGSTERS-Akademie berichten in einem Video von der Ausstellung "Afro-Tech and the Future of Re-Invention" in Dortmund.

5. Netzwerktreffen Interkultur Ruhr am 23.11.2017 im Katakomben-Theater Essen

Beim 5. Netzwerktreffen Interkultur Ruhr, unserer Jahresabschluss-Veranstaltung 2017, haben Expert*innen und Interessierte im Katakomben-Theater in Essen über “Weltmusik 2.0” diskutiert. Der Kulturjournalist und Musiker Max Florian Kühlem war unser kritischer Zaungast und hat rückblickend eine Notiz verfasst.

Dokumentation Förderfonds Interkultur Ruhr 2017

Die Webversion der Dokumentation des Förderfonds Interkultur Ruhr 2017 zeigt Kontext und Entwicklung von 44 Projekten für ein bereicherndes interkulturelles Zusammenleben im Ruhrgebiet.

Home Movie day, Copy of Copy of Home Movies-8

Interkultur Ruhr sammelt 2018 für das Projekt "Schmelztiegel Ruhrgebiet – Alltag schreibt Geschichte" Familienfilme der 1950er bis 1980er Jahre zu den Themen Leben und Ankommen im Ruhrgebiet. In diesem Zusammenhang veröffentlichen wir ein Gespräch mit Paolo Simoni, Mitbegründer und Leiter des Nationalarchivs für Familienfilm und Home Movies in Bologna, das der Kölner Filmemacher und Künstler Geremia Carrara mit ihm führte.

Filmbesprechung im endstation.club, Bochum

Seit etwas mehr als zwei Jahren lebe ich in Bochum und spüre allmählich, dass ich dort schon angekommen bin. Das ist nicht der Fall bei allen Menschen, die genau wie ich schon ein paar Jahre oder mehr in der Region leben. – Alexis Rodríguez Suárez über zwei Jahre mit Interkultur Ruhr.

Uwalmassa Characters

Weltmusik stellte lange Zeit überwiegend ein interkulturelles Phänomen dar, das, wohl oder übel, an das skizzierte Machtgefälle zwischen Nord und Süd gebunden blieb. Durch die mediale Entwicklung und vor dem Hintergrund transkontinentaler Migrationsbewegungen entstehen vermehrt Chancen zur künstlerischen, ökonomischen und politischen Selbstermächtigung, die mit transkulturellen Entgrenzungen einhergehen kann.

Amazonian Flesh

Gehst du durch die blaue eiserne Drehtür? Gehst du an den orange-weißen Ballons vorbei? Oder bleibst du stehen? Und wenn du drin bist, gibt es ein zurück? Nina Bandi / knowbotiq über das Projekt "Amazonian Flesh".

Förderfonds Projekte 2017

Durch den Förderfonds Interkultur Ruhr wurden auch 2017 wieder über 40 Einzelprojekte in vielen Städten des Ruhrgebiets unterstützt. Wir nehmen Sie ein Stück mit auf eine Reise zu verschiedenen Unternehmungen interkultureller Kunst- und Kulturarbeit, Ruhr abwärts von Ost nach West.

Simon Rittmeier, „DREXCIYA“

Der Kurator Fabian Saavedra-Lara zeichnet nach, wie es zu dem umfassenden gemeinsamen Projekt von HMKV (Hartware MedienKunstVerein), Büro medienwerk.nrw, Africa Positive e.V. und Interkultur Ruhr kam, das ab Oktober 2017 in Dortmund gezeigt wird.

Förderfonds 2017

Auch im zweiten Jahr des Förderfonds Interkultur Ruhr wird wieder in zahlreichen Städten des Ruhrgebiets über Flucht und Migration, Integration, Repressionen und Freiheit und über die transkulturelle Wirklichkeit, über Lücken und Chancen demokratischer Kunst und Kultur hier vor Ort reflektiert.

Gigo Propaganda. Portrait "Wir-Gefühl"

Ich bin verwirrt. Das ist doch schon mal ein Ergebnis und ein Zeichen dafür, dass Gigo Propagandas Kunst funktioniert. Sein Portrait in der Essener Nordstadt befasst sich mit dem "Wir-Gefühl", mit emotionalen Energien, die in Gruppenzugehörigkeits-Vorstellungen wirksam sind, mit Befindlichkeiten, die daraus entstehen, und mit so etwas wie dem "Zusammenhalt" von Gesellschaft.

Brauchse Jobb? Wir machen Kunst

Vom 18. bis 30. September öffnen Thomas Lehmen und die Kunst-Arbeiter*innen ihre Werkstatt in Oberhausen. Ein Anlass, um auf die Anfänge des Projekts zurückzublicken.

Small Data

Die Jugend-Reporter der YOUNGSTERS-Akademie aus Dortmund waren auf der “Insel des guten Lebens” in der Bochumer Hustadt und berichten vom “Festival für Migration und Wohlbefinden”.

Das 4. Netzwerktreffen Interkultur Ruhr am 3. Juli 2017 im Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim an der Ruhr beschäftigte sich mit dem Thema "Übersetzen – Zusammenarbeit in einer multilingualen Gesellschaft".

Astronomical measurements open air. Foto: CAS – Center for Advanced Science

This article shows an underrepresented side of Syria in contrast to how it is portrayed through most media channels in Germany since the outbreak of the war, examplified by a self-organized scientific initiative of young people with the aim of spreading a very sincere message of a rational and a scientific way of seeing the world – not only in opposition to radical religious and nationalist thinking, but for the sake of science itself.

Interkulturelles Frauennetzwek

Im Vorfeld des Impulse Theater Festivals sprach der Dramaturg Dominik Müller mit Bridget Fonkeu, Initiatorin des Netzwerks für akademische Frauen. Die Silent University Ruhr ist an der Konzeption und Durchführung der performativen Installation „Of All The People In All The World“ der britischen Theatergruppe Stan’s Cafe beteiligt, die im Rahmen des Festivals im Ringlokschuppen Ruhr zu sehen ist.

Veye Tatah, Africa Positive e.V.

2017 kooperiert Interkultur Ruhr im Rahmen der Listening Session mit dem DJ und Produzenten Esa beim Afro-Ruhr Festival (01.07.2017) sowie im Rahmen des Afro-Tech Fests mit dem Dortmunder Verein Africa Positive. Im Gespräch mit Fabian Saavedra-Lara, Co-Kurator der Afro-Tech Ausstellung und Festivalwoche, spricht Veye Tatah, Gründerin und Leiterin von Africa Positive, über die Geschichte und Aufgaben des Vereins.

Eymen Nahali

Im Okzident der Orient und im Orient der Okzident – nicht Fisch nicht Fleisch. Inzwischen entsteht etwas Neues im Raum zwischen den Stühlen.

Extrapodium Kurzfilmtage Oberhausen

Turgut Erçetin is a guest of the International Short Film Festival Oberhausen. The composer from Istanbul participates in the Extra Podium concerning “The authoritarian turn in Turkey: When did it all start?” He sent us a short note to introduce his perspective on the topic.

HUkultur

Im Rahmen des Projekts Insel des guten Lebens waren Wissenschaftler*innen aus dem Programm Global Young Faculty und die Künstler*innen Kerem Halbrecht, Anna Hentschel und Sebastian Quack bei der Bochumer Initiative HUkultur in Hustadt zu Gast. Im Interview sprechen Matthias Köllmann und Faruk Yildirim von HUkultur über ihre Arbeit, die Geschichte des Viertels und die aktuelle Situation vor Ort.

Erkundung der Hustadt

Die INSEL DES GUTEN LEBENS findet vom 20. – 23. April 2017 in Bochum-Querenburg statt. Sebastian Quack schildert im Interview den künstleriischen Prozess, der in eine temporäre Plattform für Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft und ein "Festival für Migration und Wohlbefinden" mündet.

Global Young Faculty

Als im Oktober 2015 sechzehn junge Wissenschaftler*innen aus dem Ruhrgebiet mit dem Wunsch zusammenkamen, gemeinsam zu einem Thema zu forschen, das für alle relevant ist und auf die hitzigen Diskussionen zur Integration von Migrant*innen und Geflüchteten reagiert, war es zunächst nicht einfach sich zu einigen. Schnell jedoch kristallisierte sich dann das Thema „Wohlbefinden“ heraus: Jede/r sehnt sich danach, doch wovon ist dieses Gefühl abhängig, wie entsteht es und wie manifestiert es sich?

Förderfonds 2017

Der Förderfonds Interkultur Ruhr wird neu aufgelegt. Unterstützt werden vor allem künstlerische, soziokulturelle und interdisziplinäre Initiativen, welche die Herausforderungen und die Potentiale eines bereichernden interkulturellen Zusammenlebens im Ruhrgebiet sichtbar machen. Neue Förderanträge können ab sofort eingereicht werden.

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Ein Jahr Förderfonds Interkultur Ruhr mit über 40 geförderten Projekten im Ruhrgebiet. Alexis Rodríguez und Patrick Ritter haben für den Regionalverband Ruhr eine umfangreiche Dokumentation erstellt und beleuchten darin die Potentiale partizipativer interkultureller Arbeit im Kunst- und Kulturbetrieb im Ruhrgebiet. Nun gibt es die Dokumentation zum Download. Die Autoren (dt./engl.) im Interview.

Projektpartner der Insel des guten Lebens

Das Stadtteilbüro von HUkultur an einem Vormittag im Januar. Vorbereitungsdüfte und -geklapper aus der Küche mischen sich mit der Musik im Gastraum. So beginnt er, unser “Tag in Hustadt”. Nach und nach trudeln zahlreiche Gäste, von Kooperationspartner*innen über Künstler*innen und Teilnehmer*innen von Projekten bis zu Quartiersbewohner*innen ein, die unserer Einladung gefolgt sind, den Tag miteinander zu verbringen und mehr über das Programm von Interkultur Ruhr zu erfahren...

gigo propaganda: kult uhr

Was bedeutet Interkultur heute im Ruhrgebiet? Als Themenfeld, als Arbeitsbereich, als alltägliche Lebenspraxis? Wie leben wir hier und heute, in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft? Und welche Rolle darin kann und soll eine regionale Institution spielen, die sich mit diesen Fragen beschäftigt?

Redaktionsteam Neu in Deutschland

Wir alle wissen, dass die deutsche Sprache sehr schwierig ist. Die meisten Menschen, die neu in dieses Land kommen, brauchen eine lange Zeit, um Nachrichten auf Deutsch lesen und verstehen zu können. Sendungen in arabischer Sprache können dazu beitragen, dass auch Menschen mit geringen Deutschkenntnissen über dieses Land informiert sind und das Interesse an den Entwicklungen in diesem Land behalten.

Netzwerktreffen Interkuntur

Beim dritten Netzwerktreffen Interkultur ging es um die Frage des Miteinanders von Veranstalter*innen und Teilnehmer*innen interkultureller Projekte. Ca. 60 Gäste fanden sich am 21. November 2016 im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer Bochum zusammen, um sich über Kooperationsformen in der interkulturellen Kulturarbeit auszutauschen.

Wir erzählen migrierten Freunden und Kollegen von dem, was uns beschäftigt. Und hören nach, was sie dazu denken, an den Orten, an denen sie inzwischen leben. Was haben die Leben hier und dort miteinander zu tun? Wo gleichen sich, wo unterscheiden sich Alltagsrealitäten und -motive?

This blogpost explores the workings of Europe from the perspective of human (im)mobility, digitization, datafied discrimination and transnational digital connectivity. The focus will be on top-down strategies of migration management through data and bottom-up tactics of re-making Europe from below through transnational connectivity.

Das ausufernde Feld der Interkultur ist grundsätzlich von einer Spaltung geprägt. Es tritt an mit dem Anspruch, eine inklusive Gesellschaft zu formieren und braucht zugleich Grenzen. Das Handeln ist damit schon von Anfang an problematisch. Was machen wir damit?

Kultur ist Kommunikation, und eine offene Gesellschaft ist eine Einladung, mitzureden und teilzunehmen. Interkultur ist mehr als nur ein Teil davon in einer Gesellschaft, die mit und von der Vielfalt lebt. Wenn Kultur die Grundlage jeden Handelns ist, und das Medium, in dem sich Gesellschaft über sich selbst verständigt: Was für ein kulturelles Klima braucht es dann?

Avril Ceballos dirige – junto al musico Matías Aguayo – el sello internacional de musica electronica CÓMEME. Cómeme va a realizar en el contexto de Interkultur Ruhr una serie de workshops, fiestas, conciertos y encuentros en diferentes lugares de la región del Ruhrgebiet – siempre cooperando con diferentes colaboradores y comunidades. En esta entrevista, Avril habla sobre la historia de Cómeme y sus ideas para sus proyectos en la región.

Wie kann es gelingen, nicht ÜBER andere zu sprechen, nicht FÜR sie, sondern MIT ihnen gemeinsam zu handeln? – Naja, man muss es eben machen. Zum Beispiel bei einer Konferenz bei kitev in Oberhausen.

dezentrale Mülheim an der Ruhr

Wofür sind wir da? Oder vielmehr: wofür könnten (oder sollten?) wir da sein? Was für Formen kann eine Kunstinstitution haben, die nicht nur repräsentationskritisch denkt, sondern auch agiert? Wie können wir ein neues Verhältnis von Ethik und Ästhetik bilden? Brauchen wir angepasste Begriffe – oder müssen wir unser Handlungsspektrum mit einem ganz anderen Vokabular umhegen? Fest steht: das alles dürfen wir nicht mehr unter uns diskutieren. Wir brauchen verschiedene Stimmen am Tisch.

„Interkultur im Ruhrgebiet“ – ein beinah unbegrenztes Feld, in dem wir uns bewegen. Die Notizen sind eine Einladung dazu, sich mit uns auf die Reise zu machen.

Was brauchen Menschen, um vor die eigene Tür zu gehen, den öffentlichen Raum zu beanspruchen und sich im unmittelbaren Umfeld zu engagieren? Anlass und Gelegenheiten dazu gibt es reichlich, doch sie werden oft nicht als solche wahrgenommen. Die Einladung von kitev, sich kreativ am Umbau des Leerstands im Oberhaus zu beteiligen, wird also für viele eine ungewohnte Situation darstellen.

Motiv "Inter", Logo
16.06.2016

Wie kann man ein Logo entwickeln, das der transitorischen Identität der interkulturellen Praxis selbst und dem gleichnamigen Kulturprogramm im Ruhrgebiet entspricht? Manuel Bürger initiierte einen Workshop, in dem gemeinsam mit neuen und weniger neuen Bewohner*Innen des Ruhrgebiets ein erstes Set von Logos erarbeitet wurde. Von Beginn an suchte das Team nach Möglichkeiten, das Auftreten von Interkultur Ruhr in der Öffentlichkeit als Gasthaus zu praktizieren - für verschiedene Sprachen und Begegnungen mit diversen Formen und Positionen.