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Interkultureller Kalender 2020

Interkultureller Kalender 2020

Der Interkulturelle Kalender 2020 feiert die einzigartige Vielfalt des Ruhrgebiets. Kommen Sie mit auf eine Reise durch das Jahr zu spannenden und wichtigen Orten vieler Kulturen und Gemeinschaften.

Den Interkulturellen Kalender realisiert Mehmet Bingöllü bereits seit den frühen 1980er Jahren in Eigeninitiative. Mit großer Freude haben wir im Jubiläumsjahr des Regionalverbands Ruhr diese Arbeit in einer Sonderedition gemeinsam fortgesetzt und verknüpfen sie mit aktuellen Themen, Fragestellungen und Bildwelten.

Jeden Monat veröffentlichen wir an dieser Stelle weiterführende Informationen. Gehen Sie mit uns den Gedanken und Erfahrungen verschiedener Akteur*innen nach und nutzen Sie die monatlichen Reisetipps und Anregungen für eigene Besuche, Begegnungen und Streifzüge durch die Region!

Die gedruckte Version des Interkulturellen Kalenders können Sie hier bestellen. Eine digitale Version (pdf) zum Herunterladen finden Sie hier. Einen erweiterten Kalender von Mehmet Bingöllü mit hunderten weiterer Gedenk- und Feiertage sowie Hinweisen und Erläuterungen finden Sie hier.

 

Januar

Geschichte des interkulturellen Kalenders. Ein Gespräch mit Mehmet Bingöllü

Der Interkulturelle Kalender, den du herausgibst, hat eine lange Geschichte, die bis in die frühen 1980er Jahre zurückreicht. Wie kam es damals zu deiner Initiative, den Kalender aufzulegen?

In der RAA (Regionale Arbeitsstelle zur Förderung ausländischer Kinder und Jugendlicher, heute Kommunale Integrationszentren) war es eine meiner Aufgaben, zwischen den Schulen, Familien und Kindern zu vermitteln sowie Brücken zur Politik zu schlagen. Da kam ich auf die Idee, einen interkulturellen und interreligiösen Kalender als Kulturträger zu nutzen... > mehr

Einladung: Yalla(h) 2020!

Am 22. Januar um 18 Uhr laden wir Sie herzlich nach Oberhausen ein, um gemeinsam mit den Beteiligten die Veröffentlichung des Interkulturellen Kalenders zu feiern! > mehr

 

Februar

  • Bridget Ngencho Fonkeu, Ahmad Zedan, Omar Mohamad, Muheez Kukoyi, Delphine Ydi, Silent University, Mülheim an der Ruhr

Deutschland, ein multilinguales Land. Ein Gespräch in der Silent University, Mülheim an der Ruhr, über vielsprachigen Alltag

Delphine Ydi: So, die deutsche Sprache ist eine Grenze. So man muss das beherrschen, um also zu studieren, viele Dinge hier zu machen, so das ist also meine Grenze jetzt.

Omar Mohamad: Also bei den Ämtern, also ich war in Duisburg und als ich nach Deutschland kam, bin ich zur Ausländerbehörde gegangen, um eine Frage zu stellen. Die dort haben gar kein einziges englisches Wort gesagt... > mehr

Einladung: Hızır-Fastenbrechen

Im Februar lädt die Essener Alevitische Gemeinde ein, das Ende der Hızır-Fastenzeit zu feiern. +++ Die für den 13.02. angekündigte Veranstaltung wurde auf den 16.02. verschoben! +++  > mehr

 

März

  • Julia Nitschke und Eva Busch im atelier automatique, Bochum

Feministische Kämpfe in Bochum. Ein Gespräch mit Eva Busch und Julia Nitschke vom atelier automatique

Wie funktioniert euer Ort? EB: Das atelier automatique ist ein Ort, an dem wir nicht in der Vereinzelung verschwinden, sondern gemeinsam Kultur schaffen wollen.

Dieses Gespräch hat ja zwei Anlässe: den Internationalen Frauentag 2020 und eure Ausstellung „EMANZENEXPRESS – gemeinsam sind wir gemeiner“. JN: Das Projekt „EMANZENEXPRESS“ ist durch eine Anfrage der Akademie der Künste der Welt entstanden. Wir haben uns entschieden, mit drei Frauenarchiven in Bochum zusammenzuarbeiten... > mehr

Einladung: Newroz

Am 20. März hat das Iranische Zentrum Essen anlässlich des Newroz-Fests eingeladen, gemeinsam das Erwachen der Natur zu feiern. +++ Die Veranstaltung fällt aus +++ > mehr

 

April

  • Myuslyum Asan und Silvana Gashi, Romano Drom, Hagen

Sich selbst eine Stimme geben. Ein Gespräch mit Myuslyum Asan von Romano Drom

Könntest du dich kurz vorstellen, wer bist du, was machst du? MA: Ich heiße Myuslyum Asan und bin seit Ende 2015 in Deutschland. Ich komme aus Bulgarien. Seit zwei Jahren arbeite ich bei der Stadt Hagen im Quartiersmanagement, zunächst als Kultur und Sprachmittler. Inzwischen gibt es aber immer mehr Menschen, die unsere Hilfe als Aktivist*innen brauchen. Und so haben wir den Verein Romano Drom gegründet, das bedeutet: Roma-Weg… > mehr

Einladung: Ridván

Am 28. April hat die Bahá’í-Gemeinde Essen zum gemeinsamen Ridván-Fest eingeladen. +++ Die Veranstaltung fällt aus! +++ > mehr

 

Mai

  • Abendessen bei der Familie Diamé, Teranga Bochum e.V.

Arbeitskampf am Stadttheater. Ein Gespräch mit Technocandy und Aurora Rodonò

Im Jahr 2019 hat das Theaterkollektiv Technocandy die deutschsprachige Theaterszene bewegt. Öffentlich riefen sie einen Arbeitskampf um eine Anti-Rassismus-Klausel in Theaterverträgen aus. Ihre Forderung nach einem diskriminierungsarmen und -sensiblen Arbeitsalltag hat grundsätzliche Debatten über die Normalität von Rassismen im deutschen Kulturbetrieb angestoßen.

Johanna-Yasirra Kluhs spricht mit den beiden Kämpferinnen Banafshe Hourmazdi und Golschan Ahmad Haschemi. Die Aktivistin, Kuratorin und Wissenschaftlerin Aurora Rodonò ordnet den Kampf in die Geschichte(n) migrantischen Protests in Deutschland ein. > mehr

Einladung: Senegalesisches Fastenbrechen

Am 23. Mai haben Abdou Diamé und der Teranga Bochum e. V. zum senegalesischen Fastenbrechen im Consol Theater Gelsenkirchen eingeladen. +++ Die Veranstaltung fällt aus. Stattdessen Abdou Diamé im Podcast! +++

 

Juni

  • Nursel Kayikci und Pater Oliver. Foto: Fatih Kurceren

Pfingsten im Petershof. Ein Gespräch mit Sylvia Brennemann

Pfingsten. Das Gründungsfest der Kirche. Der Glauben bekommt Häuser, Strukturen. Und eine Gemeinschaft. Was für ein Ort ist diese Institution – oder vielmehr: kann sie sein? Im nördlichen Duisburg, im Stadtteil Marxloh, befindet sich der Petershof. Vielleicht beginnen wir mit einer kurzen Vorstellung? SB: Ich bin Sylvia Brennemann und von Beruf Familienkrankenschwester. Hier im Petershof bin ich für die Elternberatung zuständig. Der Petershof ist ein Sozialpastorales Zentrum mitten im Ortsteil Marxloh. Wir sind sehr variabel in unseren Angeboten und versuchen immer, uns den Bedarfen des Stadtteils anzupassen. > mehr

Einladung: Haupttempelfest

Am 28. Juni hatte die hinduistische Gemeinde in Deutschland zum Haupttempelfest in Hamm eingeladen. +++ Die Veranstaltung fällt aus +++ > mehr

Weitere Einladungen finden Sie in unserem Terminkalender.

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