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Newroz

Fr. 20.03.2020, 18:30 Uhr
Interkultureller Kalender 2020

+++ ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG WURDE WEGEN DES CORONAVIRUS ABGESAGT! +++

Der Interkulturelle Kalender 2020 feiert die einzigartige Vielfalt des Ruhrgebiets. Kommen Sie mit auf eine Reise durch das Jahr zu spannenden und wichtigen Orten vieler Kulturen und Gemeinschaften!

Im März hat das Iranische Informations- und Kulturzentrum Essen zum gemeinsamen Newroz-Fest eingeladen.

Newroz kann dieses Jahr zwar nicht gemeinsam im Orient-Saal in Essen gefeiert werden – ist aber trotz allem eine Einladung zur weiteren Recherche und zur Aktivierung der Vorstellungskraft. Dazu ein kurzer Animationsfilm von Golnar Mehboubi Nejati: Eydet Mobarak! (siehe unten)

Schiiten (Iraner), Kurden und Baha’i feiern Newroz (auch: Naw-Rúz, Nouruz). Für die Iraner steht dieser Tag für das Erwachen der Natur. Traditionell werden Gegenstände, die mit dem persischen Buchstaben Sin („S“) beginnen, ausgelegt. Kurden feiern Newroz als Freiheitstag. Große Feuer werden angezündet, politische Reden gehalten und Freiheitslieder gesungen.

In Essen wäre das Iranische Neujahrsfest nun schon zum 15. Male gefeiert worden – am Freitag, den 20. März 2020 ab 18:30 Uhr im Orient-Saal im Essener Norden. Die große Iranische Community in Essen, zu der auch Familien aus Afghanistan, Aserbaidschan und zahlreiche kurdische Familien zählen, lebt auch in der neuen Heimat ihre Traditionen.

Die ersten Veranstaltungen fanden im interkulturellen Zentrum Kreuzer im Essener Stadtteil Bochold / Bergeborbeck statt, einer Einrichtung der evangelischen Kirche für Migrant*innen aus aller Welt. Der stetige Anstieg der Zahl der Gäste führte die Veranstalter in größere Hallen, wo auch ein hochkarätiges Bühnen- und Tanzprogramm einen feierlichen Rahmen findet. Im Orient-Saal wollten sich zu Newroz mehrere Hundert Familien treffen, um miteinander zu sprechen und zu feiern.

DIE VERANSTALTUNG FÄLLT AUS.

 

Über das Iranische Informations- und Kulturzentrum Essen

Das Iranische Informations- und Kulturzentrum Essen (IKE) ist ein offener Zusammenschluss mehrerer Vereine und Einzelakteure, die in Essen seit vielen Jahren insbesondere für Geflüchtete aus krisengeschüttelten Ländern des nahen Ostens (Iran und angrenzende Länder) eine wichtige Anlaufstelle sind, da sie bei der Bewältigung des Alltags und beim Umgang mit der komplexen Bürokratie zahlreiche Hilfestellungen anbieten.

Migranten-Selbstorganisationen wie das Iranische Informations- und Kulturzentrum Essen sind im Rahmen der umfassenden Integrationsbemühungen für alle Beteiligten mittlerweile unverzichtbare Akteure, die nicht nur den zugewanderten Familien helfen, sondern auch Beratungsstellen der Kommunen und Kirchen entlasten. Im Laufe des Jahres soll ein Verein gegründet werden, um verlässliche Strukturen zu schaffen und ggf. ein eigenes Beratungszentrum anzumieten.

Über den Interkulturellen Kalender des Ruhrgebiets

Bereits seit den frühen 1980er Jahren realisiert Mehmet Bingöllü aus Essen einen Interkulturellen Kalender in Eigeninitiative. Mit großer Freude haben wir im Jubiläumsjahr des Regionalverbands Ruhr diese Arbeit in einer Sonderedition gemeinsam fortgesetzt und verknüpfen sie mit aktuellen Themen, Fragestellungen und Bildwelten.

Jeden Monat veröffentlichen wir in unseren Notizen weiterführende Informationen. Gehen Sie mit uns den Gedanken und Erfahrungen verschiedener Akteur*innen nach und nutzen Sie die monatlichen Reisetipps und Anregungen für eigene Besuche, Begegnungen und Streifzüge durch die Region!

Die gedruckte Version des Interkulturellen Kalenders können Sie hier bestellen. Eine digitale Version (pdf) zum Herunterladen finden Sie hier. Einen erweiterten Kalender von Mehmet Bingöllü mit hunderten weiterer Gedenk- und Feiertage sowie Hinweisen und Erläuterungen finden Sie hier.

Weitere Informationen: https://www.interkultur.ruhr/interkultureller-kalender

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