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Notizen

Astronomical measurements open air. Foto: CAS – Center for Advanced Science

This article shows an underrepresented side of Syria in contrast to how it is portrayed through most media channels in Germany since the outbreak of the war, examplified by a self-organized scientific initiative of young people with the aim of spreading a very sincere message of a rational and a scientific way of seeing the world – not only in opposition to radical religious and nationalist thinking, but for the sake of science itself.

Interkulturelles Frauennetzwek

Im Vorfeld des Impulse Theater Festivals sprach der Dramaturg Dominik Müller mit Bridget Fonkeu, Initiatorin des Netzwerks für akademische Frauen. Die Silent University Ruhr ist an der Konzeption und Durchführung der performativen Installation „Of All The People In All The World“ der britischen Theatergruppe Stan’s Cafe beteiligt, die im Rahmen des Festivals im Ringlokschuppen Ruhr zu sehen ist.

Veye Tatah, Africa Positive e.V.

2017 kooperiert Interkultur Ruhr im Rahmen der Listening Session mit dem DJ und Produzenten Esa beim Afro-Ruhr Festival (01.07.2017) sowie im Rahmen des Afro-Tech Fests mit dem Dortmunder Verein Africa Positive. Im Gespräch mit Fabian Saavedra-Lara, Co-Kurator der Afro-Tech Ausstellung und Festivalwoche, spricht Veye Tatah, Gründerin und Leiterin von Africa Positive, über die Geschichte und Aufgaben des Vereins.

Eymen Nahali

Im Okzident der Orient und im Orient der Okzident – nicht Fisch nicht Fleisch. Inzwischen entsteht etwas Neues im Raum zwischen den Stühlen.

Extrapodium Kurzfilmtage Oberhausen

Turgut Erçetin is a guest of the International Short Film Festival Oberhausen. The composer from Istanbul participates in the Extra Podium concerning “The authoritarian turn in Turkey: When did it all start?” He sent us a short note to introduce his perspective on the topic.

HUkultur

Im Rahmen des Projekts Insel des guten Lebens waren Wissenschaftler*innen aus dem Programm Global Young Faculty und die Künstler*innen Kerem Halbrecht, Anna Hentschel und Sebastian Quack bei der Bochumer Initiative HUkultur in Hustadt zu Gast. Im Interview sprechen Matthias Köllmann und Faruk Yildirim von HUkultur über ihre Arbeit, die Geschichte des Viertels und die aktuelle Situation vor Ort.

Erkundung der Hustadt

Die INSEL DES GUTEN LEBENS findet vom 20. – 23. April 2017 in Bochum-Querenburg statt. Sebastian Quack schildert im Interview den künstleriischen Prozess, der in eine temporäre Plattform für Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft und ein "Festival für Migration und Wohlbefinden" mündet.

Global Young Faculty

Als im Oktober 2015 sechzehn junge Wissenschaftler*innen aus dem Ruhrgebiet mit dem Wunsch zusammenkamen, gemeinsam zu einem Thema zu forschen, das für alle relevant ist und auf die hitzigen Diskussionen zur Integration von Migrant*innen und Geflüchteten reagiert, war es zunächst nicht einfach sich zu einigen. Schnell jedoch kristallisierte sich dann das Thema „Wohlbefinden“ heraus: Jede/r sehnt sich danach, doch wovon ist dieses Gefühl abhängig, wie entsteht es und wie manifestiert es sich?

Förderfonds 2017

Der Förderfonds Interkultur Ruhr wird neu aufgelegt. Unterstützt werden vor allem künstlerische, soziokulturelle und interdisziplinäre Initiativen, welche die Herausforderungen und die Potentiale eines bereichernden interkulturellen Zusammenlebens im Ruhrgebiet sichtbar machen. Neue Förderanträge können ab sofort eingereicht werden.

Dokumentation_collage

Ein Jahr Förderfonds Interkultur Ruhr mit über 40 geförderten Projekten im Ruhrgebiet. Alexis Rodríguez und Patrick Ritter haben für den Regionalverband Ruhr eine umfangreiche Dokumentation erstellt und beleuchten darin die Potentiale partizipativer interkultureller Arbeit im Kunst- und Kulturbetrieb im Ruhrgebiet. Nun gibt es die Dokumentation zum Download. Die Autoren (dt./engl.) im Interview.

Projektpartner der Insel des guten Lebens

Das Stadtteilbüro von HUkultur an einem Vormittag im Januar. Vorbereitungsdüfte und -geklapper aus der Küche mischen sich mit der Musik im Gastraum. So beginnt er, unser “Tag in Hustadt”. Nach und nach trudeln zahlreiche Gäste, von Kooperationspartner*innen über Künstler*innen und Teilnehmer*innen von Projekten bis zu Quartiersbewohner*innen ein, die unserer Einladung gefolgt sind, den Tag miteinander zu verbringen und mehr über das Programm von Interkultur Ruhr zu erfahren...

gigo propaganda: kult uhr

Was bedeutet Interkultur heute im Ruhrgebiet? Als Themenfeld, als Arbeitsbereich, als alltägliche Lebenspraxis? Wie leben wir hier und heute, in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft? Und welche Rolle darin kann und soll eine regionale Institution spielen, die sich mit diesen Fragen beschäftigt?

Redaktionsteam Neu in Deutschland

Wir alle wissen, dass die deutsche Sprache sehr schwierig ist. Die meisten Menschen, die neu in dieses Land kommen, brauchen eine lange Zeit, um Nachrichten auf Deutsch lesen und verstehen zu können. Sendungen in arabischer Sprache können dazu beitragen, dass auch Menschen mit geringen Deutschkenntnissen über dieses Land informiert sind und das Interesse an den Entwicklungen in diesem Land behalten.

Netzwerktreffen Interkuntur

Beim dritten Netzwerktreffen Interkultur ging es um die Frage des Miteinanders von Veranstalter*innen und Teilnehmer*innen interkultureller Projekte. Ca. 60 Gäste fanden sich am 21. November 2016 im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer Bochum zusammen, um sich über Kooperationsformen in der interkulturellen Kulturarbeit auszutauschen.

Wir erzählen migrierten Freunden und Kollegen von dem, was uns beschäftigt. Und hören nach, was sie dazu denken, an den Orten, an denen sie inzwischen leben. Was haben die Leben hier und dort miteinander zu tun? Wo gleichen sich, wo unterscheiden sich Alltagsrealitäten und -motive?

This blogpost explores the workings of Europe from the perspective of human (im)mobility, digitization, datafied discrimination and transnational digital connectivity. The focus will be on top-down strategies of migration management through data and bottom-up tactics of re-making Europe from below through transnational connectivity.

Das ausufernde Feld der Interkultur ist grundsätzlich von einer Spaltung geprägt. Es tritt an mit dem Anspruch, eine inklusive Gesellschaft zu formieren und braucht zugleich Grenzen. Das Handeln ist damit schon von Anfang an problematisch. Was machen wir damit?

Kultur ist Kommunikation, und eine offene Gesellschaft ist eine Einladung, mitzureden und teilzunehmen. Interkultur ist mehr als nur ein Teil davon in einer Gesellschaft, die mit und von der Vielfalt lebt. Wenn Kultur die Grundlage jeden Handelns ist, und das Medium, in dem sich Gesellschaft über sich selbst verständigt: Was für ein kulturelles Klima braucht es dann?

Avril Ceballos dirige – junto al musico Matías Aguayo – el sello internacional de musica electronica CÓMEME. Cómeme va a realizar en el contexto de Interkultur Ruhr una serie de workshops, fiestas, conciertos y encuentros en diferentes lugares de la región del Ruhrgebiet – siempre cooperando con diferentes colaboradores y comunidades. En esta entrevista, Avril habla sobre la historia de Cómeme y sus ideas para sus proyectos en la región.

Wie kann es gelingen, nicht ÜBER andere zu sprechen, nicht FÜR sie, sondern MIT ihnen gemeinsam zu handeln? – Naja, man muss es eben machen. Zum Beispiel bei einer Konferenz bei kitev in Oberhausen.

dezentrale Mülheim an der Ruhr

Wofür sind wir da? Oder vielmehr: wofür könnten (oder sollten?) wir da sein? Was für Formen kann eine Kunstinstitution haben, die nicht nur repräsentationskritisch denkt, sondern auch agiert? Wie können wir ein neues Verhältnis von Ethik und Ästhetik bilden? Brauchen wir angepasste Begriffe – oder müssen wir unser Handlungsspektrum mit einem ganz anderen Vokabular umhegen? Fest steht: das alles dürfen wir nicht mehr unter uns diskutieren. Wir brauchen verschiedene Stimmen am Tisch.

„Interkultur im Ruhrgebiet“ – ein beinah unbegrenztes Feld, in dem wir uns bewegen. Die Notizen sind eine Einladung dazu, sich mit uns auf die Reise zu machen.

Was brauchen Menschen, um vor die eigene Tür zu gehen, den öffentlichen Raum zu beanspruchen und sich im unmittelbaren Umfeld zu engagieren? Anlass und Gelegenheiten dazu gibt es reichlich, doch sie werden oft nicht als solche wahrgenommen. Die Einladung von kitev, sich kreativ am Umbau des Leerstands im Oberhaus zu beteiligen, wird also für viele eine ungewohnte Situation darstellen.

Motiv "Inter", Logo
16.06.2016

Wie kann man ein Logo entwickeln, das der transitorischen Identität der interkulturellen Praxis selbst und dem gleichnamigen Kulturprogramm im Ruhrgebiet entspricht? Manuel Bürger initiierte einen Workshop, in dem gemeinsam mit neuen und weniger neuen Bewohner*Innen des Ruhrgebiets ein erstes Set von Logos erarbeitet wurde. Von Beginn an suchte das Team nach Möglichkeiten, das Auftreten von Interkultur Ruhr in der Öffentlichkeit als Gasthaus zu praktizieren - für verschiedene Sprachen und Begegnungen mit diversen Formen und Positionen.